Larve & Häs


Hier möchten wir uns vorstellen damit ihr auch wisst,

wer wir sind,

was wir tun,

wie unsere Maske (Larve),

und unser Häs (Gewand),

entstanden ist, und was es für eine Bedeutung hat.

Die Larve (aus lat. larva, ‚Maske‘, eigentl. ‚Gespenst) bezeichnet in Österreich, der deutschsprachigen Schweiz,

im süddeutschen Raum und in der Oberlausitz eine oft aus Holz oder kaschiertem Pappmache gefertigte Maske,

die zur Fastnacht getragen wird.

Diese Bezeichnung ist seit dem Ende des 18. Jahrhundert üblich.

In der Theaterwissenschaft wird als Larve auch die von einem Darsteller auf dem Gesicht getragene Maske

bezeichnet, beispielsweise die im Japanischen Ono – Theater zur Darstellung des Tengu verwendete O-beshimi.

Abgeleitet von der Larve ist der Begriff des Entlarvens, welcher ursprünglich eine Metapher für das Demaskieren war.

Häs (Gewand) :

Das Häs (Plural: Häser) bezeichnet im Umfeld der schwäbisch-alemannischen Fasnet das Narrenkostüm,

das meistens aus einer oft Larve genannten holzgeschnitzten Gesichtsmaske und dem vollständig

handgearbeiteten Narrenkleid besteht.

Ein Charakteristikum der schwäbisch-alemannischen Fasnet ist, dass die Hästräger ihre Verkleidung nicht

von Jahr zu Jahr wechseln, sondern sie lebenslang beibehalten.

In manchen Gegenden ist es sogar üblich, das Häs über Generationen zu vererben.

Jede Narrenzunft hat nur einige wenige Narrenfiguren.

Das Häs der jeweiligen Figur wird von einer Gruppe in der Zunft getragen.

Die ältesten bereits im Mittelalter urkundlich nachweisbaren Narrenfiguren sind der

„Teufel“, der „Wilde Mann“ und

verschiedene Tiermasken.